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04.06.2013
Kategorie: Kraftfahrzeugsversicherung

Zum Begriff der Überschwemmung


In Abschnitt 2.2.3 der Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung, welche die Teilkaskoversicherung betreffen, ist geregelt, dass ein Schaden ausgelöst durch eine „Überschwemmung“, Ersatzansprüche auslöst. Der Begriff der „Überschwemmung“ im Sinne der Kraftfahrtversicherung erschließt sich nicht ohne weiteres. Grundsätzlich gilt: Die AKB, als Vertragsbestandteil sind nach dem Verständnis des durchschnittlichen Versicherungsnehmers aufzufassen.

 

In seinem Urteil vom 26.04.06, (Az: IV ZR 154/05) hat der Bundesgerichtshof unter Verweis auf das BGH-Urteil vom 19.10.1983 (Az: IVa ZR 51/82) klar gestellt, dass eine Überschwemmung im Sinne der AKB dann vorliege, wenn Wasser in erheblichem Umfang meist mit schädlichen Wirkungen nicht auf normalem Wege abfließt, sondern auf sonst nicht in Anspruch genommenem Gelände in Erscheinung tritt und dieses überflutet.

 

Es kann also auch dann eine Überschwemmung vorliegen, wenn das Wasser von oben einen Hang herunter kommt und nicht schnell genug abfließen kann.

 

Wichtig ist jedoch, dass kein weiteres Verhalten des Kraftfahrers die Ursache für einen Wasserschaden setzt. Fährt also ein Fahrer bewusst in eine überschwemmte Straße ein und der Wagen „säuft ab“, dann sieht es schlecht aus mit Ansprüchen aus der Teilkaskoversicherung.

Gerne beraten wir Sie zu Ihren Ansprüchen.

 

Ihr Team von p11 Rechtsanwälten

Magnus von Treyer

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht


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